Sattelanpassung - Satteltermin - Sattelkauf

  • Bei Neuanpassung bleibt der Sattel 1 Woche bei Ihnen zum Test.
  • Sattelpreise sind bei uns immer incl. der Anpassung des Sattels auf  Ihr Pferd. Veränderungen die wir  
    vornehmen müssen um aus einem Sattel von der „ Stange“ einen Sattel für ihr Pferd zu machen berechnen wir nicht extra.
  • Wir begutachten den Rücken Ihres Pferdes vor der Anpassung eines Neusattels oder Ihres Altsattels und überprüfen den Rücken auf seinen muskulären Zustand b.z.w. muskuläre Entwicklung, Gleichheit in der Muskulatur Muskelblokaden und Schmerzempfindlichkeit. Diese Arbeit wird auf Kundenwunsch  von einer Dipo-Pferdephysiotherapeutin durchgeführt.
  • Wir überprüfen Ihren Altsattel auf Kompatibilität zum Pferd, Veränderbarkeit im Kopfeisen, Parallelität im Kissen.
  • Wir prüfen einen neu angepassten Sattel nach 3 Monaten noch einmal, sollten sich nach der Prüfung des Sattels noch Veränderungen am Sattel ergeben, wie z.B. Nachpolstern, ist dieses im Kaufpreis des Sattels enthalten.
  • Durch den Kauf eines Sattels bei uns haben Sie einmal im Jahr kostenlos Anspruch auf einen Sattelkontrolltermin auf der Reitanlage May in Selm.
  • Wir sind weiter für Sie da, Pferde verändern sich durch das Altern, Krankheiten, die Zucht, das Training u.s.w. Sollten Sie das Gefühl haben das der Sattel nicht mehr passt, rufen Sie uns an.
  • Ein Satteltermin kostet Sie je nach Entfernung 40,00 - 60,00 EUR Kundenberatungsgebühr. Diese werden aber im Fall eines Neusattelkaufes mit dem Kaufpreis oder bei einer Satteländerung mit der Reparaturgebühr verrechnet.

 

 

 

Pferdephysiotherapie und Sattelanpassung zwei Themengebiete die in einem Ausbildungsgang sehr gut zueinander passen.

Immer wieder ist in der Fachpresse vom unpassenden Sattel die Rede es werden Seminare gehalten wie z.B. Der Sattel die teure Sitzbehinderung. Die Problematik ist da und lässt sich nicht wegdiskutieren. Gleichzeitig gibt es Zukunftskonzepte, von der FN und der DIPO ( Deutsches Institut für Pferdeosteopathie) zur Weiterqualifizierung von Sattlern und Sattelfachpersonal in den Reitsportfachgeschäften.
Sicher der richtige Weg, wird sich jeder Reiter sagen  der sich mit der Wichtigkeit der Materie
Sattel bereits beschäftigt hat. Einen passenden Sattel für ein Pferd zu finden ist keine leichte Aufgabe. Zumal die altersbedingte Entwicklung beim Pferd, bedingt durch seine kürzere Lebenszeit wesentlich schneller abläuft als beim Menschen. Dadurch gegeben ist eine Überprüfung des Sattels als Bindeglied  zwischen Reiter und Pferd einmal im Jahr und beim jungen Pferd  einmal im halben Jahr mehr als notwendig. Dieses sollte durch einen im Fachgebiet gut ausgebildeten Menschen geschehen. Wichtig ist hier das Beurteilungsvermögen des Sattels genauso geschult ist wie das  des muskulären  Zustandes des jeweiligen Pferdes. Denn der Rücken des Pferdes lässt sich lesen wie ein Buch. Der komplette Auflagebereich des Sattels ist muskulär, d.h. der Sattel wird von Muskeln getragen.  Liegt der Sattel nicht gleichmäßig und im Schwerpunkt auf  kommt es zu Muskelrückbildungen, Verspannungen bis hin zu starken Schmerzen, Muskelentzündungen und Satteldruck sind die folge. Meistens beginnt so ein Prozess langsam und wird vom Reiter erst sehr spät bemerkt. Es gibt es Hinweise auf einen schlecht passenden Sattel. An folgenden Punkten lassen sie sich überprüfen. Wenn sich die Muskulatur nicht entwickelt hat oder sogar zurück entwickelt ist, wenn das Pferd die so genannten „Futterkuhlen“ hinter der Schulter hat.
Weiterer Hinweis ist, wenn ein Pferd nach seinem Reiter beisst, tritt, die Ohren in Drohgebärde anlegt sich beim Auflegen des Sattels unwillig benimmt und  dieses Verhalten nur in Verbindung mit dem Sattel zeigt oder sich beim Putzen im Rücken unter der Bürste windet. Das heißt den Druck der durch das Bürsten im Rücken entsteht nicht gut aushalten kann. Weitere Hinweise können sich beim Reiten zeigen wenn es zum Beispiel unheimlich lange dauert bis ein Pferd locker geritten ist,  Taktfehler entstehen, ein Pferd sich auf einer Hand schlechter löst, den Rücken beim reiten nicht hergibt d.h. nicht locker im Rücken schwingt und dadurch seien Reiter nicht sitzen kann. Hier ist ein zusätzlicher Hinweis  zu beobachten ob ein Pferd an der Longe ein erweitertes Trittvermögen zeigt, als unter dem Reiter. In einem solchen Fall sollte man sofort eine Fachmann, eine Fachfrau zu Rate ziehen. Eine umfangreiche Ausbildung die sich nicht nur auf das Wissen um und im Sattel bezieht ist da von Vorteil. Durch die zusätzliche Ausbildung zum Pferdephysiotherapeuten/in  ist das Wissen um die Bereiche Anatomie, Reit und Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, Stresspunktmassage, Akkupressur, Physiotherapie, Erste Hilfe, Physikalische Therapie, Fütterung und Haltung  und Neurologie erweitert.  Dieses ermöglicht eine ganzheitliche Beurteilung des vorgestellten Pferdes, Reiters und des Sattels um eine möglichst lange Gesunderhaltung des Pferdes zu erreichen. Wie man ja weiß folgt auf einseitige Nutzung Verschleiß und dieses ist beim Pferd meistens irreparabel und mit vielen Tierarztkosten verbunden.

Petra Greskamp
Pferdephysiotherapeutin und im Team von M+B Pferdespot Selm

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